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IT Technik

Fachkräfte gesucht: Mit einem bezaubernden Weitblick zum privaten und beruflichen Erfolg!

Vor zwei Jahren fasste Jadoo, ein junger, dynamischer indischer Wirtschaftsinformatiker den Entschluss seiner Heimatstadt Faridabad (einer sehr großen Satelittenstadt Indiens) den Rücken zu kehren. Obwohl er in seinem Job in Indien recht gut verdiente, strebte er mit allen Sinnen seines Daseins eine Veränderung an. Er hatte schon als Kind davon geträumt in Europa zu leben und zu arbeiten . Mit seiner Berufsausbildung als IT-Techniker hatte er dafür den richtigen Grundstein gelegt.

Als er durch einen geschwätzigen Taxifahrer erfuhr, dass ein großer italienischer Investor in Neu Delhi auf der Suche nach geeigneten Fachkräften für sein Unternehmen in Mailand sei, wurde ihm kristallklar, dass dies seine Chance war, um seinen Kindheitstraum von Europa wahr werden zu lassen. Der Taxifahrer hatte den Investor von Meeting zu Meeting gefahren und ihn dann in einem der zahlreichen 5 Sterne Hotels in Neu-Delhi abgesetzt.

Mit diesem Insider-Wissen beschloss Jadoo alles auf eine Karte zu setzen. Er war sich darüber bewusst, dass der ausländische Geschäftskunde nach einem smarten Informatiker suchte, der bereit war seinem Heimatland den Rücken zu kehren, um sich mit Haut und Haaren der Digitalisierung eines Großkonzerns zu widmen. Jadoo fühlte sich mehr als bereit dafür, doch wie sollte er die Aufmerksamkeit des großen Fisches auf sich lenken?

Für Jadoo war es easy in Programmiersprache digitale Lösungen zufinden. 1 zu 1 mit einem fremden Menschen Kontakt zu knüpfen, bereitete ihm allerdings zu jenem Zeitpunkt großes Unbehagen. Seine Intuition gab ihm allerdings die Sicherheit: Er braucht mich. Er braucht mein KnowHow und ich brauche ihn- um endlich nach Europa gehen zu können. Es ist also ein Win-Win- Geschäft für beide Seiten, warum sollte ich also weiter abwarten?

Mit diesem Bewusstsein nahm er seinen ganzen Mut zusammen. Er fragte an der Hotel-Information nach, wo er den besagten Investor finden könnte- denn er wäre zu einem kurzen Gespräch mit ihm verabredet. Jadoo hatte sich ausgesprochen gut gekleidet und hatte mit seinem smarten Lächeln erreicht, dass die Rezeptionistin ihm Glauben schenkte. Sie informierte ihn ohne Zögern darüber, dass der Investor im Fitnessbereich sei.

Damit hatte er nicht gerechnet. Er hatte sich extra in Schale geworfen. Aber wenn man ein System erstmal verstanden hat, ist es für einen IT-Techniker kein Problem etwas umzuprogrammieren. Und deswegen bat er die Rezeptionistin kurzer Hand um ein Fitnessoutfit. Diese zog eine Augenbraue hoch und begutachtete den jungen Mann ungläubig. Jadoo entgegnete ihr ein bezauberndes Lächeln: „Soll ich etwa im Anzug mit ihm trainieren?“ fragte er sie kurzum. Ohne zu Zögern drückte er ihr einen großen Schein in die Hand und sagte: „Sie können mir dabei helfen, die Welt zu verändern! Die Trainingsklamotten sind meine Einrittskarte für Europa. Bitte helfen Sie mir dabei!“ Mit einem zauberhaften Grinsen holte die junge Rezeptionistin unter der Theke einnen neuverpackten Jogginganzug hervor und musterte Jadoo von oben bis unten:

„Welche Schuhgröße haben Sie?“ fragte sie mehr als interessiert? „neuneinhalb!“ antwortete Jadoo freundlich fragte dann aber doch recht erstaunt: „Wieso wollen Sie das wissen?“ Die junge Dame grinste ihn über beide Ohren an: „Weil ich zufällig ein paar Turnschuhe in neuneinhalb für meinen Bruder gekauft habe und heute ihr Glückstag ist- weil ich ihnen diese verkaufen werde! Oder werden Sie in einem Jogginganzug mit chicen Schuhen zum Workout gehen?“

Jadoo war fasziniert von der Dame, die hinter der Theke stand und ihm ein Dauerlächeln schenkte. „Da haben Sie aber sehr gut 1 und 1 zusammengezählt. Auf jeden Fall werde ich Ihnen diese Schuhe abkaufen und ich verspreche Ihnen, Sie werden Ihrem Bruder wesentlich bessere Schuhe kaufen können mit dem Geld, dass ich Ihnen gebe, wenn ich den Job bekomme. Ich verspreche Ihnen italienische Schuhe in 9,5 für Ihren Bruder zu schicken, sobald ich italienischen Boden erreicht habe.“

Mit einem vielversprechenden Lächeln nahm er die Anziehsachen entgegen und fragte sie, wo er sich kurz umziehen könnte. Sie zeigte wieder auf den Fitnessbereich: “ Da gibt es Umkleidekabinen!“ Jadoo drückte nochmals seine Dankbarkeit aus und eilte zu dem Workoutbereich. Glücklicherweise hatte sich der Investor so plaziert, dass er jeden Neuankömmling im Blick hatte. Und so entging dem Italiener nicht, dass ein gutgekleideter Inder gerade seinen chicen Anzug auszog, um sich in legere Fitness-Klamotten zu stecken.

Jadoo war nicht mutig genug, um den direkten Kontakt zu suchen. Stattdessen schwang er sich auf das Laufband und fing an zu joggen. Dem Investor schenkte er ein Lächeln und hin und wieder einen gutmeinenden Blick. Nach 10 Minuten schweisstreibendem Aufwärmprogramm hatte er eine gute Betriebstemparatur erreicht. Es dauerte nicht lange, da sprach ihn der Italiener einfach von selbst an:

„Hey, sprechen Sie englisch? Was machen Sie so beruflich?“ Jadoo freute sich riesig die Aufmerksamkeit des Investors für sich gewonnen zu haben. „Ich bin IT-Techniker“ entgegnete Jadoo selbstbewusst. Der Italiener kam näher und erklomm das Laufband direkt neben Jadoo, und verwickelte ihn in ein Gespräch.

„Wieso trainieren Sie hier?“ fragte der italienische Investor neugierig. „Es ist eine gesunde Abwechslung zu meinem Job am Laptop bei dem ich viel sitze!“ entgegnete Jadoo smart und zeigte mit einem Lächeln zum Restaurantbereich: „Außerdem ist der Service hier sehr gut. Erstklassige Rezeptionistin im Eingangsbereich, nette Bedienungen im Restaurant- ja und wie Sie sehen 1a Fitness Equipment an dieser Stelle. Also warum woanders trainieren?“

Für den Italiener klang das einleuchtend. Und weil er Jadoo so sympathisch fand, beschloss er ihn spontan auf einen Drink einzuladen. Schwitzend ging er vom Laufband. Offensichtlich war er ausgiebige Trainingseiheiten genauso wenig gewöhnt wie Jadoo. Mit rotem Kopf sagte er zu Jadoo: „Für mich war es das jetzt. Ich geh duschen. Aber wenn Sie Lust haben- treffen wir uns gerne am Pool auf einen Drink- ich lade Sie ein!“

Jadoo lächelte ihn freundlich an: „Gern.“ Er wartete ab, bis der Investor in der Duschkabine verschwand und stellte dann ebenfalls das Laufband ab. Pause. Oh Mann. Das war glückliche Fügung. Jetzt war er tatsächlich offiziell von dem Investor eingeladen. Doch fehlte ihm noch eine Badehose- um im Pool mit ihm zu chillen.

Schnurstracks steuerte er zum Eingangsbereich des Hotels und sprach die Rezeptionistin an: “ Ich brauche tatsächlich noch einmal Ihre Hilfe junge Dame. Verraten Sie mir kurz Ihren Namen bitte? „Desna.“, antwortete die junge Dame „Sie schwitzen ja ohne Ende!“, bemerkte sie besorgt und drückte ihm eine flasche Wasser in die Hand, die er in einem Zug leerte. „Danke Desna. Sie haben mir heute sehr geholfen. Aber ich brauche noch einmal ihre Hilfe. Bitte, ich brauche eine Badehose.“

Die Rezeptionistin musterte ihn von oben bis unten: „Sie brauchen eine Badehose! Sehe ich aus wie ein Shopping-Center?“ fragte Sie ihn eindringlich und rümpfte die Nase. Jadoo hatte nicht bemerkt, dass Sie sich umgedreht hatte, um ihm aus einem Schrank einen Bademantel und ein Duschgel zu besorgen. „Sie stinken!“ sagte Sie und verzog ihr Gesicht. „Gehen Sie duschen. Ich sehe zu, dass ich mich um Ihre Badehose kümmere!“ Erneut musterte Sie ihn von oben bis unten. Jadoo fühlte sich unwohl dabei. „Welche Größe soll es denn sein?“ fragte Sie und versuchte diese mit Ihren durchdringenden Blicken zu erahnen.

Jadoo antwortete „M oder L dürfte schon irgendwie passen“. „Irgendwie…“ nuschelte die junge Dame und schob ihm den Bademantel entgegen. „Sie sollten lieber ein Zimmer buchen… dann können Sie sich dort in Ruhe vorbereiten.“ Die Idee gefiel ihm und so zückt er seine Kreditkarte.

„Sie sollten lieber als Verkäuferin arbeiten.“, bemerkte Jadoo mit einem Lächeln- „Das haben Sie richtig drauf, Desna.“ Ja, das hatte Sie. Und deswegen fiel es ihr auch leicht, eine Freundin anzurufen, die eine dunkelblaue Badehose für den attraktiven Jadoo ins Hotel bringen konnte- er würde ihr ohnehin, dass dreifache dafür bezahlen.

Und so versprach Sie ihm, er solle sich erstmal in Ruhe duschen- bis dahin würde dann auch die Badehose auf seinem Zimmer 007 auf ihn warten. „Wenn das klappt, was ich vorhabe, hast du einen Wunsch bei mir frei! Ich heiße Jadoo, Desna, es ist mir eine Freude der Gast in einem Hotel zu sein, mit einer Rezeptionistin, die weiß was Effizienz bedeutet.“, entgegnete er mit einem Augenzwinkern und nahm den Zimmerschlüssel dankend an.

Nun war er also offiziell Gast in diesem 5 Sterne Hotel. Und nur noch einige Minuten von einer Badehose entfernt. Also beschloss er der jungen Dame Glauben zu schenken und sprang unter die Dusche. Desna hatte nicht zuviel versprochen. Sie hatte ihm ordentlich Geld abgeknöpft. Aber dafür stand auf dem Tisch in seinem Hotelzimmer eine große Schale mit leckerem Obst, eine Badehose, ein Deodorant und ein wohlduftendes Eau de Toilette.

Jeder andere hätte es vielleicht als Beleidigung empfunden, als Desna ihm gesagt hatte, dass er stinkt. Jadoo war aber unendlich dankbar für Ihren feinen Riecher, denn nichts wäre schlimmer gewesen, als den italienischen Investor mit seinem doch sehr intensiven Schweißgeruch nach der spontanen Traininseinheit zu vertreiben.

Am Pool erwartete ihn freudestrahlend bereits der italienische Investor. Jadoo nahm den Drink dankend entgegen und bemerkte nebenbei, dass die Rezeptionistin Desna die beiden geradewegs ansteuerte. Im ersten Moment schreckte er zurück, würde sie ihn jetzt verraten? Er hatte gerade mal gefühlt 5 Minuten mit dem Investor verbracht und außer ein kurzes Gespräch über den richtigen Drink, hatten die beiden sich noch nicht ausgetauscht. Doch Desna tat etwas Unglaubliches:

Sie beugte sich etwas nach vorne an Jadoo’s Ohr und flüsterte gerade so laut, sodass auch der Investor ihre Worte hören würde: “ Mr. Singh es eilt. Sie werden dringend benötigt. Es gibt einen Servercrash und Mr. Smith kann nicht länger warten. Ich habe Ihnen ein Taxi bestellt. Ihr Anzug wurde gereinigt und ein frisches Hemd liegt in Ihrem Zimmer 007 bereit. Ich würde Sie nicht stören, wenn es nicht so eilig wäre.“

Erstaunt schaute der italienische Investor zunächst die Rezeptionistin an und dann den jungen IT-Techniker neben sich. Jadoo war ebenfalls verblüfft, blieb aber ganz gefasst und richtete seinen Blick auf Desna:“ Danke Desna, dann werde ich mich umziehen und danke, dass Sie so gut mitgedacht und mir bereits ein Taxi bestellt haben. Dann richtete er das Wort an den italienischen Investor:“ Ich muss mich leider schon von Ihnen verabschieden, aber ich liebe meinen Job sehr und wenn ein System nicht funktioniert- dann bin ich der erste der eine Lösung finden möchte. Sind sie heute Abend auch noch in diesem Hotel?“

Der Investor nickte. „Ich freue mich sehr Sie kennengelernt zu haben. Wenn es Ihre Zeit zulässt, würde ich Sie gerne, wenn Sie Ihren Job erledigt haben, zu einem Mittagessen einladen. Wie lange sind Sie noch hier im Zimmer 007?“

Jadoo stand auf, um zu signalisieren, dass er keine Zeit für Plauderei hatte, wenn es um einen Job ging: „Ich bin heute und morgen noch in der Stadt. Falls Sie mit mir essen möchten, würde ich es begrüssen, wenn wir uns morgen hier im Restaurant des Hotels treffen. Vielen Dank für Ihre Einladung, die nehme ich dankend an.“

Ohne zu Zögern nickte der Investor und betonte, dass es ihm eine Ehre sei, mit ihm morgen um 12.30 Uhr zu speisen. Jadoo verabschiedete sich mit einem smarten Lächeln und eilte zu seinem Zimmer. Dort wartete Desna tatsächlich mit einem frischgebügelten Hemd und einem neuen Anzug auf ihn. „Oh Mann, was hast du da getan?“ fragte er sie und konnte sein Dauergrinsen nicht verkneifen. „Ich habe deine Reise nach Europa beschleunigt, damit mein Bruder schneller ein paar edle, italienische Schuhe bekommt.“ entgegnete die junge Dame besonnen. „Beeil dich mit dem Umziehen, damit er dich noch sieht, wie du in das Taxi steigst. Ich werde derweil, dafür sorgen, dass du auch morgen und übermorgen dieses Zimmer gebucht hast.“ mit einem bezaubernden Lächeln verschwand die junge Schönheit aus seinem Hotelzimmer.

Sie hatte ihm offensichtlich bereits jetzt schon den Kopf verdreht. Seine Kreditkartenrechnung würde in den nächsten Tagen extrem steigen, aber diese Investition würde sich gewiss auszahlen. Desnas Lächeln war es auf jeden Fall wert und er beschloss das Ganze Projekt Italienischer Investor als eine Art Spiel anzusehen, indem er ganz leicht die richtigen Fäden ziehen würde, um am Ende als ein Gewinner hervorzugehen.

Tatsächlich beobachtete der Investor, wie es Desna bereits prophezeit hatte, den IT Techniker dabei, wie er in das Taxi sprinntete, um dem angeblichen „Servercrash“ Paroli zu bieten. „So einen brauche ich!“, sagte er – und Desna stand zufällig in der Nähe und fragte: „Sir, was brauchen Sie bitte? Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“. „Ich brauche diesen IT-Techniker- diesen Mr. Singh. Wie kann ich Ihn für mich gewinnen? Was mag er? Sie kennen ihn ja schon so lange, gute Frau“

Dass sie ihn selbst gerade erst kennengelernt hatte, spielte für Desna keine Rolle. Sie wusste, wie sie verkaufen konnte. Und wenn Sie feststellte, dass ein Bedarf da war, dann konnte Sie diesen stets gutmöglich stillen. Sie lächelte den italienischen Investor an: „Nun. Sie möchten mehr über Mr. Singh wissen? Er ist einer der gefragtesten IT-Techniker in Indien. Deswegen reist er immer wieder in die größeren Städte und bleibt für ein paar Tage. Er liebt seinen Job. Wenn es ein Problem gibt- schafft er Lösungen. Er ist zeitlich flexibel, wie Sie sehen. Er gibt sich Mühe und er mag gute Schuhe in 9,5.„, mit einem Zwinkern verließ sie den verblüfften Investor, um an die Theke zu gehen. „Ja, er ist nur noch 2 Tage in der Stadt und wird dann wieder irgendwo anders gebraucht. Wenn Sie ihn für Ihr Unternehmen gewinnen möchten, sollten Sie ihm ein kluges Angebot unterbreiten. Eines was er nicht ablehnen kann.“ mit einem sicheren Lächeln klappte sie den Buchungskalender wieder zu und flüsterte: „Er ist ein 1a IT-Techniker. Doch würde ich nicht immer hinterher sein, wenn er unser Gast ist- wäre er nie pünktlich an Ort und Stelle. Sie sollten wissen, ich studiere und arbeite hier nur nebenbei. Eigentlich habe ich ganz andere Ambitionen…“

Am nächsten Tag erschien Jadoo im 5 Sterne Hotel. An der Rezeption war heute jemand anderes. Desna war nirgends zu finden. Stattdessen empfing ihn eine andere Rezeptionistin. Er hatte noch ein wenig Zeitpuffer eingeplant und ging erstmal in sein Hotelzimmer 007. Dort fand er 7 Schuhkartons mit feinen Schuhen in 9,5 vor. Dazu eine Karte: In Europa brauchen Sie das richtige Schuhwerk- ich hoffe die passen Ihnen.

Erstaunt sah er von einem Schuh zum anderen und glaubte seinen Augen kaum. Warum hatte der Investor 7 Paar Schuhe für Ihn ins Zimmer gestellt? Was sollte das? Nach ein paar Minuten klopfte es an der Tür. Die Rezeptionistin von heute wollte wissen, ob er startklar sei. „Startklar für was?“, wollte Jadoo wissen. „Für das Bewerbungsgespräch Ihres Lebens“ sagte sie und dann eröffnete sie: Ich bin Desna, zu großem Dank verpflichtet. Sie hat mir den Job an der Rezeption besorgt. Ich war es, die die Badehose besorgt hat. Desna wartet unten mit dem Investor auf Sie. Sie werden gemeinsam nach Europa gehen. Sie wird ihre persönliche Assistentin, damit sie immer pünktlich sind. Desna wollte eigentlich, dass ich nichts verrate- aber ich fände das etwas zuviel. Nicht dass Sie aus den Latschen kippen, obwohl Sie jetzt eine große Auswahl an Schuhen hätten…“

Stelle gekündigt? persönliche Assisstentin? Er konnt seinen Ohren kaum glauben. Naja, das Beste war es wohl sich der Sitaution zu stellen. Es konnte schließlich nur besser werden und diese Desna war offensichtlich für jeden Spaß zu haben und immer wieder für eine Überraschung gut. „Ich bin bereit.“ sagte er betont cool und folgte der Rezeptionistin , die ihn netterweise zum Restaurant geleitete. Dies betonte nochmal seine Wichtigkeit- und klar hatte Desna ihrer Freundin diesen Auftrag erteilt.

Als er am Tisch ankam wurde er von einem verschmitzt grinsenden Investor und einer charmant lächelnden jungen Desna freundlich begrüßt. Er setzte sich und wartete ab, was die beiden da ausgeheckt hatten. Doch zunächst orderte er ein leckeres Menü für alle, damit sie auch genügend Zeit finden würden sich auszutauschen. Der Investor hatte ihn darum gebeten, eine gute Wahl für sie alle zu treffen.

Bei leckeren indischen Snacks zur Vorspeise, erwähnte der italienische Investor, dass er ihm schon etwas mehr bieten müsse, wenn er den besten IT Techniker außer Landes bringen möchte. Mrs. Desna S. hätte ihm verraten, dass er auf gute Schuhe sehr positiv reagieren würde und dass er ohne Assistentin, die ihm den Rücken frei halten würde und die Termine managt, nicht zu haben sei. Jadoo nickte und bejahte, dass dies den Tatsachen entsprechen würde.

Jadoo sagte: „Ohne Desna würde ich nicht hier sitzen. Sie erinnert mich an all meine Termine, wenn ich in der Stadt bin. Ohne Desnas Beherztheit, hätte ich auch gestern nicht so schnell an Ort und Stelle sein können, um den Server wieder ans Laufen zu bringen. Danke nochmal, dass du schon das Taxi bestellt hattest. „

„9,5, ist die richtige Größe oder?“, fragte der Investor den IT-Techniker bei der Hauptspeise „Ja, sehr edle Schuhe. Vielen Dank. Für jeden Tag ein anderes Paar- das ist mehr als nett von Ihnen.“ Der Italiener grinste über beide Ohren: „Also, wenn die persönliche Assistentin dafür Sorge trägt, dass Sie gepflegt und gut aussehen, ihre Schuh-und Kleidergröße weiss, und alle Ihre Termine managt- dann dürfte das doch passen mit uns oder? Ich suche einen IT Techniker, der meinen Großkonzern komplett digitalisiert. Und ich brauche wirklich jemanden, der zuverlässig ist und ja, auch italienische Schuhe mag. Sie würden in Italien leben und arbeiten- ich schenke Ihnen monatlich mehrere Paar Schuhe und ihre indische Assisstentin wird dafür Sorge tragen, dass sie in Italien nicht ihre Wurzeln und Ihre Termine vergessen.“

Jadoo sah Desna an. Sie meinte es ernst. Jede Faser ihres Körpers hatte ihn dabei unterstützt nach Europa zu gehen. Sie hatte sogar dafür gesorgt, dass ihr Bruder Schuhe im Abonnement bekommen könnte- und sich selbst in eine Position befördert, die weitaus besser bezahlt werden würde, als ihr Neben-Job als Rezeptionistin hier in Indien. Sie hatte aus einem Flugticket- gleich zwei gezaubert. Sie hatte aus einem Jobangebot- ein All-inclusive Paket geschnürt. Sie hatte dafür gesorgt, dass er sich nicht bewerben musste, sondern der Investor, sich bei ihm bewarb, sich regelrecht um seine Gunst bemühte.

Besagter Investor stand nach dem Nachtisch auf. „Ich kann verstehen, dass sie beide ersteinmal miteinander ungestört über alles reden möchten. Desna sagte, Sie sind heute noch in der Stadt. Ich würde es begrüssen, wenn Sie mir bis heute Abend ein Feedback geben könnten, gerne bei einem Drink an der Bar. Sie können Anfang des nächsten Monats beide einfliegen- ich kümmere mich um das Arbeitsvisum und finde geeignete Unterkünfte für Sie. Übrigens die Wahl des Desserts war vorzüglich- ich werde nachher gewiss nochmal eine Runde in den Fitnessbereich müssen, damit mir mein Anzug noch passt.“ Mit einem vielsagendem Augenzwinkern verließ der Italiener den Tisch.

Desna war das erste Mal sprachlos. Hatte Sie sich ihm aufgezwungen? Was wäre wenn er den Job jetzt nicht mehr wollte, weil Sie seine Assistentin sein müsste, als Bedingung. „Ich habe ja gesagt, du bist ein Verkaufsprofi und solltest woanders arbeiten.“, bemerkte Jadoo in die Stille hinein. „Bist du sicher, dass du mich dabei haben möchtest?“, fragte Desna ihn kleinlaut und gab zu: „Ich habe vielleicht etwas übertrieben, aber ich bin davon überzeugt, dass du der Beste in Indien bist!“

Jadoo amüsierte sich sehr über Ihre Vorgehensweise: „Ich nehme an die 7 Paar Schuhe gehen an deinen Bruder. Er wird nie wieder Schuhmangel verspüren!“ jetzt kicherten beide. Dann wurde Jadoo ernst: „Desna, du hast mir in den letzten Stunden extrem geholfen. Du hast mein Leben verändert. Du hast mich meinem Ziel auf eine Weise näher gebracht, wie ich es nie in Erwägung gezogen hätte. Du bist brilliant. Es ist mir eine große Ehre, mit dir nach Italien gehen zu dürfen. Ich sollte, aber deinen Bruder um Erlaubnis bitten. Nicht dass er denkt du hättest deine Seele für edle Schuhe ausgetauscht. „

Die beiden einigten sich zügig und nach wenigen Wochen saßen sie gemeinsam in dem Flugzeug nach Italien. Mittlerweile leben die beiden als Ehe-Paar in Italien. Vor kurzem haben sie in Dänemark standesamtlich geheiratet:

Desna schickt ihrem Bruder jeden Monat ein paar Sneaker oder italienische Schuhe.

Sie sorgt nach wie vor dafür, dass Jadoo gepflegt aus dem Haus geht und sich nicht dazu herablässt vor lauter Workflow mit vollgesabberten Hemden herumzulaufen.

Sie organisiert seine Termine und hat sich nebenbei eine kleine Boutique gekauft, in der Sie edle Accessoires für den feinen Herrn erfolgreich verkauft.

Die beiden haben zusammengearbeitet, aber sie hatte nebenbei noch soviel Energie, um ihre Berufung zu leben.

Sie sorgt dafür, dass Businessmänner gut aussehen und verkauft Ihnen alles, was Mann von Welt so braucht.

Hut ab!

Bist du hochsensibel? Experten-Interview mit dem Hochsensibilitätsberater Christopher Hensellek

Das Thema Hypersensibilität ist eine Angelegenheit, die mich selber betrifft, da ich mich selbst zu dem Personenkreis der HSP (High Sensitive Persons)- wie es im Englischen immer genannt wird, zähle.

Es gibt verschiedene Formen der Hypersensibilität und es wird eher akzeptiert, wenn Frauen sich als hochsensibel outen. Viele hochsensible Menschen laufen herum, ohne sich darüber überhaupt bewusst zu sein. Ich muss zugeben, dass es bei mir auch lange Zeit gedauert hat, bis ich gemerkt habe, dass ich nicht „komisch“ bin, sondern einfach nur hypersensibel. Es ist sowohl eine riesige Kraft die wir da innehalten-aber wir müssen auch ganz viel auf uns selbst achten, damit wir nicht krank werden.

Heute habe ich für Euch einen Experten an meiner Seite: Christopher Hensellek. Mit seiner Webseite Hypersensibel und seiner Arbeit als Hochsensibilitätsberater & Achtsamkeitscoach bringt Christopher allen Hochsensiblen helles Licht in den dunklen Tunnel, in dem der ein oder andere gerade steckt.

Achtsamkeitscoach Christopher Hensellek

Ich möchte gerne mal das Thema Hochsensibilität auf meinem Blog ansprechen und freue mich, auf Christophers Expertenantworten…

Lieber Christopher, zunächst vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast, für ein persönliches Interview zum Thema Hochsensibilität. Du bezeichnest dich ja auch selbst als hochsensibel. Dabei gibt es ja extrovertierte und introvierte HSP-ler.

1. Zu welcher Sorte HSP zählst du dich selbst und was ist der Unterschied zwischen den beiden (extrovertiert & introvertiert)? Weiterlesen „Bist du hochsensibel? Experten-Interview mit dem Hochsensibilitätsberater Christopher Hensellek“

von Anders Noren.

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