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Thougtful wednesday: The idea of being more present with people we love

Hopefully you enjoy your life so far no matter which problems you have to face. Do you ever thought, that everything is too much for you? That you can not handle a certain issue which bothers you? Did you ever felt exhausted by your own thoughts and overwhelmed by your surroundings?

The reality is sometimes surreal. Do you feel deeply but cannot express all your insights because other people might think you overreact? Weiterlesen „Thougtful wednesday: The idea of being more present with people we love“

Zeit der Beduselung…wir sind alle Checker!

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass wir alle irgendwie beduselt werden. Ich meine damit, dass keiner mehr RUHE hat. Nebenbei läuft Musik, das Smartphone whatsappt während wir frühstücken, wir werden angerufen, weil die Anrufe kostenlos sind und finden immer weniger Zeit für uns selbst. Vor kurzem habe ich Dank dem Radiosender 1Live während einer Autofahrt erfahren, dass wir Smartphonebesitzer durchschnittlich ca. alle 16 Minuten zu unserem heißgeliebten Smartphone greifen müssen…und was machen wir damit ?! Na—checken:

Wir checken Mails, Nachrichten von Viber & Whatsapp, sprechen mit Familienmitgliedern und Freunden, ja Geschäftspartnern via Skype oder Facetime. Hhm, es hat irgendwie etwas Befremdendes, wenn ich nichtsahnend meinen Haushalt organisiere und plötzlich feststelle, dass da jemand mit seinem Smartphone skyped und eine virtuelle Hausführung macht, die Dreckwäsche und Essensreste beinhaltet, was der filmenden Person vielleicht gar nicht bewusst ist–MIR jedoch sehr und peinlich dazu. Schwamm drüber.

Wir checken wieviel Grad es draussen ist, und kleiden uns dementsprechend. Früher hat man das Fenster geöffnet und gefühlt, was der Tag bringt oder dem Wetterfrosch bei den Abendnachrichten vertraut.
Schaut noch jemand TV von Euch?

Netflix, Maxdome und Co. bieten Filme und Serien OHNE WERBUNG dazwischen. Wenn du aufs Klo musst, oder nen Snack brauchst, entscheidest du, dass grad Pause ist, weil du einfach die Glotze mit einem Klick anhälst. Also warum noch MTV schauen, wenn ich von meinem Smartphone aus die neusten Musikvideos kostenlos downloaden kann und diese per Bluetooth auf meinen Flachbildschirm im Wohnzimmer übertragen kann?! Wie erklärt man einem 4 Jährigen, der es gewöhnt ist Petterson und Findus via Netflix zu schauen und daher jederzeit Pause klicken kann, wenn er mal für kleine Indianerfreunde muss, dass normales Fernsehen nicht anzuhalten geht und einfach ohne Rücksicht auf Urinüberschuss weiterläuft?

In unserem Zeitalter nehmen die sozialen Medien einen großen Teil des Tages in Anspruch. Facebook, Twitter, Instagram & Pinterest sind nur einige der beliebtesten Plattformen. Man tauscht sich weltweit aus, checkt, was die virtuellen Freunde pinnen und posten. Ein paar Mal wird dann bescheinigt, dass einem etwas gefällt… und ansonsten checkt man halt, ob es etwas lustiges, politisches, oder schönes zu entdecken gibt.

Wenn man früher jemanden erzählt hat, ich hab heute das und das gekocht, dann wird heutzutage das Essen in Szene gesetzt, via Smartphone fotografiert und dann einfach gepostet.
Ach, ich werde gerade nostalgisch. Wie schön war es doch, als wir vor 15 Jahren zusammenhockten ohne Handykram und uns einfach über das Leben und sich selbst unterhalten hat. Ich finde es traurig, dass immer mehr Menschen abhängig werden von der Technik. Es bringt soviele Vorteile mit sich ein Smartphone zu besitzen. Es ist einfach praktisch, handlich und ermöglicht jede Menge Spaß.

Ich habe von einer kleinen Gruppe von Freunden gehört, die folgendes Ritual eingeführt hat:
Wenn sie zusammen auswärts essen gehen, dann legen alle ihre Smartphones in die Mitte des Tisches. Derjenige, der zuerst schwach wird, und das Handy ergreift…zahlt die Rechnung für alle! Coole Idee um mal wieder HÄNDE-FREI (ohne Smartphone-check-Hand) zu essen und Konservation zu führen.

Übrigens besitze ich auch ein Smartphone und ich nutze es gerne und oft. Es weckt mich morgens sogar. Allerdings zwinge ich mich selbst zu gewissen Zeiten getrost darauf zu verzichten… denn das Ding soll schließlich eine Bereicherung darstellen und nicht zu meiner zweiten Seele mutieren!

von Anders Noren.

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